Bauwerks-, Beton- und Kanalsanierung
Bauwerksabdichtung

Betoninstandsetzung im Hoch-Tief- und Kanalbau




KURT
Kanal- und Rohrtechnik GmbH
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BetonsanierungTrockenlegung

 

Spritzbeton


BETONSANIERUNG

 


Rissverpressung mittels Acrylatinjektion (MC Bauchemie Bottrop)

 

Dem Verbundwerkstoff Stahlbeton ist als wichtigster Baustoff unseres Jahrhunderts zu wenig Beachtung geschenkt worden. Korrosion der Bewehrungseisen durch Feuchtigkeit und Schadstoffe aus der Atmosphäre beeinträchtigen die Standsicherheit und rufen gefährliche Risse und Hohlräume hervor.

Zur Instandsetzung dieser Schäden am Beton ist zunächst eine gewissenhafte Schadensanalyse notwendig. Dann werden unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Aspekte geeignete Materialien zur Sanierung bestimmt.

 

Acrylatgele

Anfang der 90iger Jahre wurden Gele auf Polyacrylat- bzw. Polymethacrylatbasis entwickelt. Diese Stoffe hatten deutlich verbesserte mechanische Eigenschaften gegenüber der schon in den 50iger Jahren eingesetzten Gele auf Wirkstoffbasis Acrylamid.

Die Quellfähigkeit der weiterentwickelten Acrylatgele konnte begrenzt werden- ebenso wie ökologische und physiologische Bedenklichkeit der Chemikalien.

Wirkungsweise

 Acrylate bestehen aus zwei Phasen, wobei die erste Phase durch hydrophile (wasseranziehende) Makromoleküle und die zweite Phase aus Wasser gebildet wird. Die Basis sind wasserlösliche Acryl-Monomere.

Komponente 1a:        Gelflüssigkeit

Komponente 1b:        Aktivator, Katalysator oder
                                   Beschleuniger

Komponente 2:          Härter (Natriumpersulfat)


Prüfung der eingestellten Reaktion

Die Ausgangskomponenten werden in einem produktspezifischen Verhältnis untereinander gemischt. Nach dem Mischvorgang steigt die Viskosität zu Beginn stark an. Die Menge des Wassers in der Rezeptur bestimmt Konsistenzen des Gels.

Der Härter in der Rezeptur ergibt kürzere Gelierzeiten, was sich auf die Netzstruktur und damit auf die mechanischen Eigenschaften auswirkt. Längere Gelzeiten bedeuten bessere mechanische Eigenschaften in Bezug auf Elastizität und Stabilität.

Gelierzeiten sind stark temperaturabhängig. Bei einer Umgebungstemperatur von unter +5˚C sind 8-fache Reaktionszeiten zu erwarten.

Erhöhte Gelierzeiten bedeuten längere Fließwege und sind daher bedeutend für die Ausbreitung des Gels im Riss oder im Baugrund. Acrylatgele können unter Wasserdruck injiziert werden. Dabei findet keine Entmischung statt (MC GL 95 TX). Während des Geliervorganges des Gels wird das noch in der Risszone befindliche Restwasser mit in die Polymerreaktion einbezogen. Zum Teil abgeschlossene Injektagen mit Acrylatgelen können ohne weiteres nachinjiziert werden. 

Weiterhin werden Acrylatgele bei Behälterabdichtungen und –sanierungen, Mauerwerks- und Natursteinvergelungen und bei denkmalpflegerischen Maßnahmen eingesetzt.

Für den Erfolg und der Wirtschaftlichkeit einer Rissinstandsetzungsmaßnahme ist die Wahl des Füllgutes einer der wichtigsten Faktoren.

Zur Rissverpressung und Bauwerksabdichtung finden darüber hinaus weitere Materialien Anwendung:

Materialien

 

 

   

Projekte & Bilder


 
 
 

 

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